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Die Allianz für Gesundheitsschulen fordert in ihrer heute gestarteten Kampagne attraktive Ausbildungen für Schülerinnen und Schüler in Therapieberufen.

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Die Allianz für Gesundheitsschulen aus Berufsverbänden, Berufsfachschulen und Therapiepraxen fordert in ihrer heute gestarteten Kampagne schnelle Reformen und Verbesserungen für Schülerinnen und Schülern in Therapieberufen: Auszubildende in der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie. Auch Diatassistenten, Masseure und medizinische Bademeister, Orthoptisten und Podologen sind umfasst. Berufsausbildungen, für die Deutschland in ganz Europa aufgrund der praktischen und theoretischen Qualität Anerkennung erhalten.

„Die Berufe eint, dass sie allesamt unverzichtbar sind, damit die Menschen in Deutschland dauerhaft gesund bleiben können.“, sagt der Sprecher der Allianz Bernd Dietrich. „Doch wir bilden schon heute weniger Therapie-Profis aus, als wir für die Versorgung benötigen“, so Dietrich weiter. Anlässlich politischer Reformpläne und der bevorstehenden Bundestagswahl benennt die Allianz die nötigen Schritte:

  • Zügige Modernisierung und Attraktivitätssteigerung des erfolgreichen Modells der Therapie-Ausbildung an Berufsfachschulen
  • Bundesweite Schulgeldfreiheit und Zahlung einer Ausbildungsvergütung für alle Auszubildende
  • Ausbau der Teilakademisierung, damit auf der berufsfachschulischen Ausbildung aufbauend fachhochschulische Studiengänge absolviert werden können.


Insbesondere die letzte Forderung stößt auf keine Gegenliebe der Befürworter der Illusion einer Vollakademisierung. Doch wer fordert, dass alle Therapeuten ausnahmslos ein Studium direkt nach der Schule absolvieren, hat den Beweis zu erbringen, dass dies die Versorgung mit Therapie-Profis nicht gefährdet. Fest steht, dass der Trend zur Akademisierung immer alle motivierten und geeigneten Bewerber ausschließt, die einen mittleren oder einfachen Schulabschluss haben. Und das, wo rund 60 Prozent der Schüler*innen in Gesund-heitsfachberufen mit mittlerer Reife in die Berufsfachschulen eintreten. „Diese jungen Menschen würden durch die Vollakademisierung nicht nur berufliche Perspektiven verlieren, sondern dem Gesundheitssystem auch als zukünftige Therapie-Profis fehlen.“, so Dietrich. Die Allianz sieht daher die berufsfachschulische Ausbildung als ein bewährtes Modell, das sich erfolgreich den neuen Anforderungen an Ausbildungsinhalte, Finanzierung und Struktur stellen wird. Gesundheitsschulen sind unverzichtbar für die Deckung des Fachkräftebedarfs in der medizinischen Versorgung, denn sie bilden mit derzeit 80 Prozent den weitaus größten Teil zukünftiger Therapie-Profis aus. Im Rahmen der Kampagne positionieren sich die Initiatoren zu den notwendigen Reformen der berufsfachschulischen Ausbildung, Auszubildende kommen mit ihren Ideen und Forderungen zu Wort und Vor-Ort Gespräche der Bundestagsabgeordneten in den Gesundheitsschulen in freier Trägerschaft ergänzen die politische Arbeit der Allianz. Weitere Informationen zur Allianz erhalten Sie unter

www.wirstaerkeneuchdenruecken.de.

Pressekontakt:
Allianz für Gesundheitsschulen
Verband Deutscher Privatschulverbände e.V.
Markgrafenstraße 56
10117 Berlin
030 / 28 44 50 88 0

Ansprechpartnerin:
Ellen Jacob, Leiterin Public Affairs // jacob@privatschulen.de

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