Buddhistische Mönche aus Ladakh (Himalaya) starten „Frieden-Sand-Mandala-Tour 2026“ in Chemnitz vom 10. bis 13. Februar 2026
Foto: DPFA Schulen
Ein Kunstwerk aus tausenden feinsten farbigen Sandkörnern entsteht in tiefer Achtsamkeit – und wird am Ende bewusst wieder aufgelöst um die Vergänglichkeit aller Dinge zu symbolisieren. In den Winterferien 2026 haben Interessierte die seltene Gelegenheit, die Entstehung eines traditionellen buddhistischen Sand-Mandalas live mitzuerleben. Vom 10. bis 13. Februar 2026, jeweils täglich von 9 bis 17 Uhr, gestalten buddhistische Mönche aus dem nordindischen Hochland Ladakh im Himalaya ein übergroßes, farbenprächtiges Mandala aus Sand in der Turnhalle der DPFA-egenbogen-Schulen Chemnitz, Emilienstraße 48–50. Der Eintritt ist frei.
Über vier Tage hinweg entsteht die kunstvolle Sandmalerei in stiller, konzentrierter Handarbeit. Der gesamte Prozess wird von Meditationen und buddhistischen Gebeten begleitet. Besucherinnen und Besucher können den Mönchen bei ihrer Arbeit zusehen, Fragen stellen und mit ihnen ins Gespräch kommen – eine seltene Möglichkeit, buddhistische Praxis, Werte und Spiritualität unmittelbar zu erleben. Gemeinsam erschaffen die Mönche das Mandala des Buddha des Mitgefühls und verbreiten die Botschaft von Liebe, Frieden und Mitgefühl.
Der Mönch Lama Konchok Samten, der die Deutschlandtour begleitet und sehr gut Deutsch spricht, steht für Gespräche zur Verfügung. Er erläutert die Bedeutung der Mandalas sowie grundlegende Gedanken des Buddhismus – anschaulich, offen und für alle Altersgruppen verständlich.
Die DPFA-Regenbogen-Schulen öffnen ihre Räume bewusst für die Öffentlichkeit und schaffen damit einen Raum der Begegnung, der Achtsamkeit und des interkulturellen Lernens – mitten in der Stadt und in einem schulischen Umfeld.
Im Rahmen der Tour stellen die Mönche außerdem ein Schulbauprojekt im Himalaya vor, das von Lama Konchok Samten initiiert wurde. Ziel ist es, Kindern in abgelegenen Regionen Ladakhs Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich darüber zu informieren und das Projekt mit freiwilligen Spenden zu unterstützen.
Die Eröffnungszeremonie findet am 10. Februar 2026 um 9 Uhr statt. Mit der Abschlusszeremonie am 13. Februar 2026 um 15 Uhr wird das Mandala traditionell wieder aufgelöst. Der Sand wird anschließend in ein nahegelegenes Gewässer gegeben – ein symbolischer Akt, der im Buddhismus für Vergänglichkeit, Mitgefühl und den Kreislauf des Lebens steht.
Während der gesamten Entstehungsphase sind Foto- und Filmaufnahmen möglich.
Presseansprechpartnerinnen:
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